Rissprüfung

Durchführung mobil und stationär

Rissprüfung

Rissprüfungen führen wir im Labor oder mobil vor Ort durch.

Rissprüfung, oder auch Oberflächenrissprüfung, ist ein Sammelbegriff für die Oberflächenverfahren Farbeindringprüfung (PT) und Magnetpulverprüfung (MT).

Bei der Rissprüfung muss ein Fehler zur Oberfläche hin offen sein, damit dieser sichtbar werden kann. Das Prüfmittel dringt in den Riss ein (Farbeindringprüfung) oder sammelt sich durch Veränderung des Magnetfeldes an seiner Oberfläche (Magnetpulverprüfung). Mit diesem Verfahren können Risse, Poren und Bindefehler bis 1 µm nachgewiesen werden. Natürlich muss bei der Rissprüfung das Prüfmittel werkstoffverträglich sein.

Farbeindringprüfung

Anhand der Farbeindringprüfung ermittelt das Zeros Kompetenzteam Fehler an Oberflächen von metallischen und anderen nicht porösen Werkstoffen.

Eine farbige Prüfflüssigkeit dringt hierbei aufgrund der Kapillarwirkung je nach Art und Beschaffenheit des Werkstoffes in jede Unregelmäßigkeit des Prüfobjekts ein. Nach dem Entfernen der Prüfflüssigkeit wird durch das Aufbringen einer Entwicklerschicht eine Gegenkapillarität erzeugt, die Hohlräume, Risse und andere Fehlstellen sichtbar macht.

Voraussetzung für veritable Ergebnisse dieses Eindringverfahrens, das insbesondere im Stahl-, Brücken- und Behälterbau zum Einsatz kommt, ist eine besonders sorgfältige und gründliche Vorgehensweise nach DIN 54 152 der Materialprüfungsverordnung.

Magnetpulverprüfung

Anhand der Magnetpulverprüfung ermittelt das Zeros Kompetenzteam ebenfalls Fehler an Oberflächen von metallischen und anderen nicht porösen Werkstoffen.

Die Magnetpulverprüfung kommt vor allem bei ferromagnetischen Werkstoffen wie Gusseisen, Stahl, Cobalt und Nickel zum Einsatz.

Angewendete Verfahren bei der Rissprüfung

Farbeindringprüfung

Magnetpulverprüfung

Rissprüftechnik

Kontrastverfahren
fluoreszierende Eindringprüfung (FPI)
elektrostatische Prüfung
Prüfen vor Ort

Ergänzende Verfahren zur Rissprüfung

Ultraschallprüfung UT

Röntgenprüfung RT

Akkreditiert für die Rissprüfung

DIN ISO 4386-3 1992-11
Gleitlager – Metallische Verbundgleitlager – Zerstörungsfreie Prüfung nach dem Eindringverfahren

DIN EN ISO 3452-1 2013-09
Zerstörungsfreie Prüfung – Eindringprüfung
– Teil 1: Allgemeine Grundlagen (hier: Abschnitt 8)

DIN EN 1371-1 2012-02
Gießereiwesen – Eindringprüfung
– Teil 1: Sand-, Schwerkraftkokillen- und Niederdruckkokillengussstücke

DIN EN 1371-2 2015-04
Gießereiwesen – Eindringprüfung
– Teil 2: Feingussstücke

DIN EN 10228-2 2016-10
Zerstörungsfreie Prüfung von Schmiedestücken aus Stahl
– Teil 2: Eindringprüfung

DIN EN ISO 10893-4 2011-07
Zerstörungsfreie Prüfung von Stahlrohren
– Teil 4: Eindringprüfung nahtloser und geschweißter Stahlrohre zum Nachweis von Oberflächenunvollkommenheiten

ASME-Code 2017
Section V /Article 6 Liquid Penetrant Examination

von der DAkkS akkreditiert.   TÜV Zertifiziert   von der DAkkS akkreditiert.  
* Vertriebsbüro (Nicht Teil der Akkreditierung)