Farbeindringprüfung

Durchführung mobil und stationär

Farbeindringprüfung

Eindringprüfung / PT Prüfung / Rot-Weiß Test / Fluoreszierend
Durchführung mobil vor Ort oder im Labor bei der Zeros GmbH

Anhand der Farbeindringprüfung ermittelt das Zeros Prüflabor Fehler an Oberflächen von metallischen und anderen nicht porösen Werkstoffen.

Eine farbige Prüfflüssigkeit dringt hierbei aufgrund der Kapillarwirkung je nach Art und Beschaffenheit des Werkstoffes in jede Unregelmäßigkeit des Prüfobjekts ein. Nach dem Entfernen der Prüfflüssigkeit wird durch das Aufbringen einer Entwicklerschicht eine Gegenkapillarität erzeugt, die Hohlräume, Risse und andere Fehlstellen sichtbar macht.

Voraussetzung für veritable Ergebnisse dieses Eindringverfahrens, das insbesondere im Stahl-, Brücken- und Behälterbau zum Einsatz kommt, ist eine besonders sorgfältige und gründliche Vorgehensweise nach DIN 54 152 der Materialprüfungsverordnung.

Ergebnis einer Eindringprüfung Rot/Weiß. Oberflächenrisse werden rot sichtbar.

Eindringprüfung Rot-Weiß

Bei der Farbeindringprüfung, aber auch bei allen anderen Eindringprüfungen, muss ein Fehler zur Oberfläche hin offen sein, damit dieser sichtbar werden kann.

Mit diesem Verfahren können Risse, Poren und Bindefehler bis 1 µm nachgewiesen werden. Eine Voraussetzung ist, dass das Prüfmittel werkstoffverträglich ist. Zu prüfende Stoffe sind zum Beispiel Magnesium, Aluminium und Titan. Allen ist gemeinsam, dass es sich um nicht ferromagnetische Stoffe handelt.

Das Ergebnis einer fluoreszierenden Eindringprüfung einer Schweißnaht unter dem UV Strahler.
Das Ergebnis einer fluoreszierenden Eindringprüfung unter UV Licht. Oberflächenfehler an der Schweißnaht leuchten hell auf.

Fluoreszierende Eindringprüfung (FPI)

Wir bieten fluoreszierende Eindringprüfung mobil oder stationär an. Sowohl Serienprüfung als auch Einzelprüfungen können wir realisieren. Mit diesem Verfahren können Risse, Poren und Bindefehler bis 1 µm nachgewiesen werden.

Beschreibung einer
Farbeindringprüfung rot/weiß

Zuerst wird auf den vorgereinigten Werkstoff (Schritt 1) das Prüfmittel bzw. die Prüfflüssigkeit aufgetragen (Schritt 2). Diese Prüfflüssigkeit lässt man einwirken. Die Einwirkzeit ist durch entsprechende Normen, Regelwerke oder Herstellerbestimmungen geregelt.

Nach dieser Einwirkphase wird der Werkstoff mit einem speziellen Reiniger gesäubert, dieser Vorgang wird Zwischenreinigung genannt (Schritt 3). Es gibt auch Verfahren bei denen Wasser zur Zwischenreinigung benutzt wird, dazu sind allerdings spezielle Prüfmittel nötig. Hierbei besteht eine größere Gefahr der Korrosion.

Um nun Fehler kenntlich, also sichtbar, zu machen, wird nun ein weiteres Prüfmittel aufgetragen (Schritt 4). Man spricht hier von dem sogenannten Entwickler. Dieser ist weiß. Wenn der Entwickler eingewirkt hat, heben sich Fehler sehr deutlich vom normalen Zustand ab.

Das Farbprüfmittel wird durch den Entwickler über Kapillarwirkung aus den Fehlern an die Oberfläche gezogen. Die in den Fehlern noch vorhandene rote Prüfflüssigkeit wird jetzt sichtbar (Schritt 5). Durch einen starken Kontrast zwischen Farbprüfmittel und Entwickler, zum Beispiel Rot-Weiß, erreicht man eine bessere Fehlererkennung. Danach wird der Werkstoff zum letzten Mal gereinigt, die sogenannte Endreinigung (Schritt 6).

Zum Schluss werden die Fehler dokumentiert und protokolliert.

Anwendungsbeispiele: Schweißnahtprüfung, Guss- und Schmiedeteile, Einzelprüfung, Serienprüfung und fast alle nicht löslichen Materialien

mobile röntgenprüfung - adr fahrzeug

Service

  • schnell
  • flexibell
  • weltweit

PT Technik

Kontrastverfahren
fluoreszierende Eindringprüfung (FPI)
elektrostatische Prüfung
Prüfen vor Ort

Ergänzende Verfahren zur Farbeindringprüfung

Ultraschallprüfung UT
Röntgenprüfung RT
Magnetpulverprüfung MT

Akkreditiert für die PT Prüfung

DIN ISO 4386-3 1992-11
Gleitlager – Metallische Verbundgleitlager – Zerstörungsfreie Prüfung nach dem Eindringverfahren

DIN EN ISO 3452-1 2013-09
Zerstörungsfreie Prüfung – Eindringprüfung
– Teil 1: Allgemeine Grundlagen (hier: Abschnitt 8)

DIN EN 1371-1 2012-02
Gießereiwesen – Eindringprüfung
– Teil 1: Sand-, Schwerkraftkokillen- und Niederdruckkokillengussstücke

DIN EN 1371-2 2015-04
Gießereiwesen – Eindringprüfung
– Teil 2: Feingussstücke

DIN EN 10228-2 2016-10
Zerstörungsfreie Prüfung von Schmiedestücken aus Stahl
– Teil 2: Eindringprüfung

DIN EN ISO 10893-4 2011-07
Zerstörungsfreie Prüfung von Stahlrohren
– Teil 4: Eindringprüfung nahtloser und geschweißter Stahlrohre zum Nachweis von Oberflächenunvollkommenheiten

ASME-Code 2017
Section V /Article 6 Liquid Penetrant Examination

von der DAkkS akkreditiert.   TÜV Zertifiziert   von der DAkkS akkreditiert.  
* Vertriebsbüro (Nicht Teil der Akkreditierung)