Härteprüfung

Durchführung im hauseigenen Labor

Härteprüfung (HT)

Härteprüfgerät - Hardness Testing Device
Härteprüfgerät

Durchführung von Härteprüfungen bei der Zeros GmbH

Eine Härteprüfung stellt dar, wie sich ein Werkstoff unter Krafteinfluss verhält und gibt wichtige Erkenntnisse über seine mechanischen und verschleißenden Eigenschaften.

Wichtig ist gerade bei Werkstoffen, die in der Herstellung hohen Temperaturen ausgesetzt sind, wie zum Beispiel eine Schweißnaht, die Beurteilung durch Härteverläufe.

Härteprüfarten im Zeros Prüflabor

  • nach Brinell gemäß DIN EN ISO 6506-1
  • nach Vickers gemäß DIN EN ISO 6507-1
  • nach Leeb gemäß DIN EN ISO 16859-1

Anwendungsbeispiele für Härteprüfungen sind:

  • Ermittlung der Nitrierhärtetiefe Nht gemäß DIN 50190-3
  • Bestimmung der Einhärtungstiefe SHD (RHT) gemäß DIN EN 10328
  • Bestimmung der Einsatzhärtungstiefe CHD (EHT) gemäß DIN ISO 2639
  • Analyse von Guss- und Schmiedeerzeugnisse
  • Bestandteil von Verfahrensprüfungen
  • Untersuchung von Blech- und Stabmaterialien
  • Bestimmung von Härteverläufen

Zerstörend

Bei diesen Prüfverfahren werden Materialeigenschaften eines Prüfobjektes nach bestimmten Vorgaben überprüft und dabei wird der Werkstoff zerstört.

Materialeigenschaften

Nahezu alle Arten von metallischen Legierungen können mit der Härteprüfung auf ihre Härte geprüft werden.

Dokumentation

Am Ende bekommen Sie von uns umgehend eine digitale Dokumentation.

Härteprüfung nach Vickers
Härteprüfung nach Vickers

Härteprüfung nach Vickers

Die Härteprüfung nach Vickers erfolgt mit einer Diamantpyramide, welche einen Winkel von 136° besitzt. Diese dringt in das Werkstück ein und hinterlässt einen Eindruck. Von diesem werden die Diagonalen ausgemessen und unter Berücksichtigung der Prüfkraft wird der erzielte Härtewert ermittelt.

Für die Prüfung notwendig ist eine gerade, glatte, kratzer- und zunderfreie Oberfläche. Dieses Prüfverfahren ist in der Materialprüfung nach DIN 6507-1 genormt und universell einsetzbar. Es dient zur Messung unterschiedlichster Werkstoffe und -stücke. Geprüft werden können Schichten, dünne Bleche, weiche bis gehärtete Werkstoffe und auch einzelne Gefügebestandteile.

Härteprüfung nach Brinell
Härteprüfung nach Brinell
Aufnahme eines Härtprüfabdruckes nach Brinell
Aufnahme eines Härtprüfabdruckes nach Brinell

Härteprüfung nach Brinell

Die Härteprüfung nach Brinell wird bei der Zeros GmbH mit einer gehärteten Stahlkugel an geraden, glatten und zunderfreien Oberflächen durchgeführt und ist nach DIN EN ISO 6506-1 in der Materialprüfung genormt. Sie eignet sich für Prüfobjekte aus weichen bis mittelharten Werkstoffen (<650HB), wie z.B. nichtgehärtete Stähle, Gusseisenwerkstoffe und NE-Metalle.

Das Härteprofil des zu prüfenden Werkstoffs wird mithilfe der durch die Stahlkugel erzeugten Abdrücke bzw. der Verformungen in der Oberfläche ermittelt, die je nach Werkstoffgruppe, individuell einwirkender Kraft und dem vorschriftsmäßigen Beanspruchungsgrad variieren.

Gemessen wird der Eindruckdurchmesser und die Eindrucktiefe in Bezug zur Prüfkraft, der Einwirkdauer und dem Härtewert. Die Zeros GmbH ist nach „DIN 6506-1 Metallische Werkstoffe – Härteprüfung nach Brinell – Teil 1: Prüfverfahren“ akkreditiert.

Abbildung Härteprüfung nach Rockwell
Härteprüfung nach Rockwell

Härteprüfung nach Rockwell

Die Prüfung nach Rockwell erfolgt hauptsächlich mit zwei verschiedenen Prüfkörper. Hier kommen Diamantkegel und Hartmetallkugel zum Einsatz. Diese haben ähnliche Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten wie die verwandten Prüfkörper bei Vickers und Brinell, die Form unterscheidet sich allerdings. Für die Prüfung ist eine gerade Oberfläche nötig.

Die Prüfung erfolgt mit einer Prüfvorkraft (welche z.B. Zunderreste durchdringt, bevor die Prüfung beginnt), danach erfolgt die Prüfung mit Zusatzkraft. Die Härte wird aus der Höhe der bleibenden Verformung ermittelt, welche aus Vor- und Zusatzkraft resultiert. Dieses Prüfverfahren ist in der Materialprüfung nach DIN EN ISO 6508-1 genormt.

Der Diamantkegel bei der HRC-Prüfung ist ähnlich wie bei Vickers zur Prüfung von gehärteten, hochfesten Materialien geeignet und besitzt einen Winkel von 120°. Die Hartmetallkugel ist, ähnlich wie bei Brinell, geeignet zur Prüfung von weichen Stählen und NE-Metallen.

ZEROS Transport

Bei Serienprüfungen ist der Transport kostenlos

Durchführung Härteprüfung

HT Technik

Universal
Härteprüfgerät
Brinell (HB)
Vickers (HV)

mechanische Probenfertigung

mobile
Härteprüfung
Vickers (HV)
Leeb (HL)

Akkreditiert für die Härteprüfung

DIN EN ISO 2639 2003-04
Stahl – Bestimmung und Prüfung der Einsatzhärtungstiefe

DIN EN ISO 6506-1 2015-02
Metallische Werkstoffe – Härteprüfung nach Brinell – Teil 1: Prüfverfahren

DIN EN ISO 6507-1 2018-07
Metallische Werkstoffe – Härteprüfung nach Vickers – Teil 1: Prüfverfahren

DIN EN ISO 16859-1 2016-02
Metallische Werkstoffe – Härteprüfung nach Leeb – Teil 1: Prüfverfahren

DIN EN 10328 2005-04
Eisen und Stahl – Bestimmung der Einhärtungstiefe nach dem Randschichthärten

DIN 50190-3 1979-03
Härtetiefe wärmebehandelter Teile – Ermittlung der Nitrierhärtetiefe

von der DAkkS akkreditiert.   TÜV Zertifiziert   von der DAkkS akkreditiert.  
* Vertriebsbüro (Nicht Teil der Akkreditierung)