Röntgenprüfung

RT Prüfung bei der Zeros GmbH

Röntgenaufnahme eines Rohres mit Schweißnaht
Röntgenaufnahme eines Rohres mit Schweißnaht

Werkstoffe wie Stahl, Gusseisen und Kunststoff werden bei der Röntgenprüfung durchstrahlt und auf generelle Qualität und Homogenität geprüft. Die Durchstrahlungsprüfung eignet sich besonders zur Identifikation von Volumenfehlern und stellt in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung einen Schwerpunkt der Zeros GmbH dar.

Mit einem flexiblen Laborwagen kann das speziell ausgebildete Zeros Team die Röntgenprüfung auch mobil und direkt vor Ort am Objekt durchführen. Je nach Werkstoff wählen wir aus dem breiten Spektrum möglicher Strahlungsverfahren das passende aus und liefern im Ergebnis absolut zuverlässige Informationen über das Prüfobjekt. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr über die Röntgenprüfung. Die Werkstoffprüfung Röntgen von ZEROS.

Technische Informationen zur Röntgenprüfung

Röntgenprüfung mit einem Isotop bei großen Bauteilen
Röntgenprüfung mit Isotop

Die Durchstrahlungsprüfung wird auch Röntgenprüfung genannt und ist ein bildgebendes Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung zur Darstellung von Materialunterschieden. Mit Hilfe eines geeigneten Strahlers (einer Röntgenröhre bei der sogenannten Röntgenprüfung, eines Beschleunigers oder eines gammastrahlenden Radionuklids) wird die Dichte eines Bauteils auf einem Röntgenfilm abgebildet. Auf dem Röntgenfilm erscheint ein Projektionsbild des durchstrahlten Bauteils. An der unterschiedlichen Schwärzung lässt sich die abweichende Materialdicke oder -dichte erkennen. Je dicker oder dichter ein Bauteil ist umso weniger Röntgenstrahlung kann es durchdringen und desto heller erscheint die Abbildung auf dem Röntgenfilm . Bei Unterschieden der Dichte zwischen Fehlstelle und Grundmaterial ist der Fehler nachweisbar und somit auf dem Film durch Helligkeitsunterschiede sichtbar. Auch feine Risse lassen sich bei geeignetem Einstrahlwinkel finden.

Kontrast und Auflösung beeinflussen das Erkennen solcher Details. Der Kontrast ist abhängig von der Werkstoffdicke, Dichte, Masse- sowie Ordnungszahl des Materials, der Strahlerqualität bzw. Höhe der eingesetzten Spannung und Stromstärke, sowie dem Auflösungsvermögen und dem Typus des Films.

Die Röntgenprüfung ist insbesondere ein Standardverfahren zur Prüfung sicherheitsrelevanter Bauteile wie beispielsweise Schweißnähte (EN 1435), sowie sicherheitsrelevanter Gussteile (EN 12681 und EN 444) z. B. in Kraftwerken. Die Röntgenprüfung (Kürzel RT gem. EN 473) ist ausserdem geeignet zum Nachweis von volumenhaften Fehlern. Um die Kontrastqualität der Röntgenaufnahme zu bestimmen, verwendet man in der Praxis sogenannte Bildgüteprüfkörper (BPKs). Das sind unterschiedlich dicke Drähte, die zusammen mit dem Prüfobjekt aufgenommen werden. Der noch sichtbare Draht entspricht dabei der Bildgüte der Durchstrahlungsaufnahme bzw. Röntgenaufnahme.

Akkreditiert für Durchstrahlungsprüfung B

DIN EN 444 1994-04 Zerstörungsfrei Prüfung - Grundlagen für die Durchstrahlungs-prüfung von metallischen Werkstoffen mit Röntgen- und Gamma-strahlen

DIN EN ISO 5579 2014-04 Zerstörungsfreie Prüfung - Durchstrahlungsprüfung von metalli-schen Werkstoffen mit Film und Röntgen- oder Gammastrahlen - Grundlagen

DIN EN ISO 17636-1 2013-05 Zerstörungsfreie Prüfung von Schweißverbindungen - Durchstrah-lungsprüfung - Teil 1: Röntgen- und Gammastrahlungstechniken mit Filmen

DIN EN ISO 10893-6 2011-07 Zerstörungsfreie Prüfung von Stahlrohren - Teil 6: Durchstrahlungs-prüfung der Schweißnaht geschweißter Stahlrohre zum Nachweis von Unvollkommenheiten

DIN EN 12681 2003-06 Gießereiwesen - Durchstrahlungsprüfung

ASME-Code 2010 + 2011a Addenda / Section V / Article 2 Radiographic Examination